Präzisions-Polieren
Manuelle Bearbeitung und Reparatur von Werkzeugoberflächen+36-70-243-4593(10:00- 18:00) cskpolir@gmail.com
Poliert - aber was für eine Oberfläche? Warum ist diese Frage für Sie wichtig?!
Die vom Auftraggeber festgelegte Oberflächenqualität bildet die Grundlage für die Polierarbeit und das Preisangebot.
In diesem Artikel möchte ich die grundlegenden Aspekte aufzeigen, während ich Ihnen bei konkreten Fragen gerne persönlich zur Verfügung stehe.
Zunächst muss ich den häufig verwendeten Begriff "Hochglanz" erwähnen, der allein nicht zur Bestimmung der Oberflächenqualität geeignet ist, da
innerhalb dessen, was (je nach Anwendungsfall) als solche bezeichnet werden kann, Preisunterschiede von bis zu 60-80% auftreten können!
Bei den Anforderungen an polierte Oberflächen kann es zwischen verschiedenen Branchen, aber auch innerhalb einer Branche erhebliche Unterschiede geben.
So kann beispielsweise ein günstigeres Haushaltsgerät eine völlig andere Art von Oberfläche erfordern als ein
Gerät der Premiumklasse, selbst wenn die betreffenden Bauteile die gleiche Funktion erfüllen.
Wenn
die Oberflächenanforderung seitens des Auftraggebers nicht eindeutig definiert ist oder die geforderte Qualität aus Sicht des Produkts nicht sinnvoll erscheint, kontaktieren Sie mich gerne – bei
den von mir herzustellenden Oberflächen unterstütze ich Sie auf Wunsch auch bei der Auswahl der für das jeweilige Produkt passendsten Oberflächenqualität.
Kostenlose Musterkarten stehen ebenfalls zur Verfügung – damit lässt sich die jeweilige Oberflächenqualität „in der Hand“ ansehen und direkt vergleichen.
Normen
sind nicht immer eindeutig: Es gibt mehrere Normsysteme, und auch deren Auslegung ist nicht überall identisch.
Ich bevorzuge – je nach Fall – die Definition über die Körnung der Schleif-/Poliermittel (Diamantpasten, Schleifsteine, Papiere usw.) oder über die Kennwerte nach „Ra/Rz“, weil sich diese vergleichsweise eindeutig quantifizieren lassen.
Dennoch müssen die Anforderungen auch innerhalb dieser Kategorien häufig entsprechend der Art des Produkts weiter präzisiert werden. Darüber hinaus beeinflusst die
Oberflächenqualität nicht nur die Optik, sondern beispielsweise auch die Entformung, die Zykluszeit und den Wartungsaufwand (siehe meinen Artikel „Oberfläche und Zykluszeit“).
Mit einer bestimmten Pastenkörnung lässt sich nämlich nicht nur eine einzige Oberflächenvariante herstellen. Es kann sein, dass eine Oberfläche sichtbar glänzen soll, ohne dass sie unter einer Lupe vollkommen riefen- bzw. kratzerfrei wirken muss, und ebenso kann es in manchen Fällen erforderlich sein, eine vollkommen gleichmäßige und exakt definierte Oberflächenrauheit zu erreichen, in anderen Fällen ist der Glanzgrad nicht entscheidend – häufig sind jedoch beide Kriterien gleichermaßen wichtig.
Aus diesen Gründen lohnt es sich, die Möglichkeiten immer individuell zu besprechen: Die Varianten sind nahezu unbegrenzt – und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis findet man zuverlässig nur über eine saubere Abstimmung.